Hohe Warf (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Hohe Warf
( Hochwarfland )

Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Hohe Warf (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien nördlich des Reithammer Weges westlich vom van-Hove-Tief. Das Gelände liegt entgegen der Bezeichnung jedoch nicht hoch, sondern etwa auf Normalnull. Evtl. Hinweis auf zu einer Warfstelle gehörendes Land, das weiter entfernt (höher/weiter hinauf) liegt.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Warf

Ein Hügel für ein Haus oder eine Siedlung, ein darauf gebautes Haus, ein kleiner Bauernhof/“Warfstä“ (im Gegens. zum größeren Herd), eine erhöhte Haus- oder Hofstätte, aber auch ein meist eingefriedigter Hofraum hinter oder neben dem Haus.



Quellen:

Byl, Jürgen/Brückmann, Elke; Ostfriesisches Wörterbuch, Leer 1992, S. 57. Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 2 S. 96.
Bents, Harm; Flurnamen in Upgant-Schott und Siegelsum, in: Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 698. Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 513.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 12.04.2011

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