Hohlohner (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Hohlohner
( Holohner, Hallohnder )

Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Hohlohner (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Im Verhälnis zur Umgebung etwas höher gelegene Ländereien am Ende des Wirdeweges. Hoh- dürfte eine Lautabweichung von hoch sein (s. Bezeichnung für angrenzendes Flurstück Hochlohner). Sonst ist die Bedeutung unklar; evtl. eine Koppelweide.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Lon, Lonne

Koppel, Koppelstock, Stange oder Stock, womit das Vieh aneinander gekoppelt oder verbunden wird. Koppel auch: Einfriedigung eines Feldes, eingezäunte Weide.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 2 S. 529, 327. Duden „Etymologie“; Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache, Mannheim 1989, S. 378.
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 125.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 07.04.2011

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