Kampeweg (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Kampeweg


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Kampeweg (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Bei dem Namen Kampeweg handelt es sich um eine frühere Bezeichnung des jetzigen Komperweges.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Kamp, Kampe

Afr. kamp, komp, eingefriedigtes Feld; mnd. kamp, ein eingezäuntes Feld; ostfr.-mnd. komp; eingehegtes Stück Feld. "Ein mit einer Hecke oder mit einem Graben eingehegtes Stück Land, gleich viel, ob es Ackerland, oder Wiese, oder Waldbestand ist"; gewöhnlich in Privatbesitz. "Ursprünglich Heideland, das umgebrochen und aus der Gemeindeweide ausgeschieden wurde. Eingehegte Kämpe werden hauptsächlich feldgraswirtschaftlich, aber auch zum Getreide- oder Gemüseanbau genutzt."



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 2 S. 165. Bents, Harm; Flurnamen in Upgant-Schott und Siegelsum, in: Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 697. Remmers, Arend; Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Leer 2004, S. 265.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 07.04.2011

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