Meevenburgschloot (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Meevenburgschloot


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Meevenburgschloot (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Entwässerungsgraben nordwestlich des Reithammer Weges. Er beginnt am Klein-Schulenburger-Polder beim Hof Meevenburg und mündet in das van Hove-Tief.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Meeve / Meewe

Nd. mêwe, nld. meeuw, ahd. mêh; Möwe.



2. Burg / Borg

Ursprüngl. Bedeutung: "befestigte Höhe"; "Auch als Bezeichnung für einen (frei gelegenen) Bauernhof gebräuchlich."



3. Schloot

Mnd. slôt, "zwischen zwei Grundstücken gezogener Wassergraben; Entwässerungskanal, Abzugsgraben"; nnd. Sloot, "Graben zur Befriedigung u. Abgrenzung von Ländereien u. auch zur Abwässerung derselben".



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 2 S. 597, sowie Bd. 3 S. 209.
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 111 sowie S. 145. Duden „Etymologie“. Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache, Mannheim 1989, S. 59, 90.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 30.03.2011

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