Moortuun (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Moortuun


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Moortuun (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Ehemaliges Moorgebiet südlich des in Richtung Leezdorf von der Brookmerlander Straße (B 72) abzweigenden Moortunweges. Die Kultivierung erfolgte im sog. Aufstrecken-Verfahren.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Moor

Moor, Morast, Sumpf, Torfmoor; Hochmoor, hôg-môr: Im Gegensatz zum leg-môr durch Verwesung abgestorbener Moosschichten entstanden. Es erhält seine Feuchtigkeit allein durch Niederschläge und kann eine Höhe von mehreren Metern erreichen.



2. Tuun

nnd. tûn, afries. tûn, Garten, eingefriedigter Platz; Hecke, Zaun.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 615 und Bd. 3, S. 446. Brockhaus - die Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden, 20. Auflage, 1796 - 1996.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 02.04.2011

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