Otterdobben (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Otterdobben


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Otterdobben (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Landstück am westlichen Ende des Utlangwehrsweges bei der Abknickung der Straße Alte Welt. Hier und auf dem östlich angrenzenden Stück befanden sich kleine Teiche, deren Reste noch zu erkennen sind.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Otter

Nd. otter; ahd. ottir, oter, odder; Otter, Fischotter, "Wasser- und Sumpftier, ein in nassen, feuchten, sumpfigen Gegenden lebendes Tier".



2. Dobbe

Teich, Grube, Loch, Vertiefung; kleines stehendes Gewässer; Viehtränke; Sumpf; "niedriges, morastiges Land mit überwachsener Oberfläche".



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 2 S. 692.
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 114; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd.1 S. 302.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 28.03.2011

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