Schwee (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Schwee
( In der Schwee )

Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Schwee (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien östlich der Brookmerlander Straße (B 72), dem Moortunweg und dem Schwarzen Weg. Ursprünglich reichte das niedrige morastige Gelände bis ans Hochmoor. Es ist im Gegensatz zu den Upstrecken in Nord-/Südrichtung aufgeteilt. 1631 umfassten die Schwee-Lande 371 Grasen, 1823 sieben Häuser mit 43 Einwohnern, und bei der Volkszählung 1871 25 Häuser mit 159 Einwohnern.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Schwee

Schwee könnte afr. sweech, swaach oder mhd. sweig(e), swei(e) bzw. nhd. schwaige "Weideland" oder ahd. sweig "Viehof" bedeuten, aber auch mit swaai, swaaj "Schwenkung, Drehung, Wendung" gleichzusetzen sein.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 370, 374. Remmers, Arend; Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Leer 2004, S. 200 und 275. Ohling, G. D. ; Die Entwicklung der Osteeler Feldmark, in Heim und Herd, Nr. 272, 1932.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 07.04.2011

Projektpartner