Ut Enden (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Ut Enden


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Ut Enden (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien am Ende der in der Gemarkung Osteel am Leezweg gelegenen Grundstücksstreifen, die durch das seit Jahrhunderten im Brookmerland angewandte „Aufstreckenrecht“, in der Breite des eigenen (Hof-)Grundstücks zum Abgraben von Torf ins Moor vorzudringen, entstanden.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Ut-Ende

Aus-Ende; Ausgang; Ende bis zum äußersten Punkt; das äußerste Ende.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 3 S. 486.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 11.04.2011

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