Höst (Remels)

Ausgewählter Flurname:

Höst


Gemarkung:

Remels

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Höst (Remels)


Erklärung des Flurnamens:

Der Flurname Höst und alle damit zusammengesetzten Flurnamen (Höstfeld, Höstweg usw.) gehen auf das Wort "Horst" zurück, das in Ostfriesland meistens Bodenerhebungen bezeichnete, die häufig von Feuchtgebieten umgeben und mit Sträuchern bewachsen waren.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. horst, hurst, host

Mittelniederd. Substantiv mit der Bedeutung "niedriges Gestrüpp, bes. die abgeholzte Stelle im Wald ... wüster, wilder Ort"



Quellen:

A. Lübben und C. Walther: Mittelniederdeutsches Handwörterbuch, Leipzig 1888, S. 149; vgl. Doornkaat Koolman Bd. 2 S. 107 unter hörst, host, höst.


Autor(in):

Arend Remmers


Letzte Änderung am: 12.07.2011

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