In de Pekel (Süderneuland I)

Ausgewählter Flurname:

In de Pekel


Gemarkung:

Süderneuland I

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

In de Pekel (Süderneuland I)


Erklärung des Flurnamens:

Häufige Deichbrüche führten immer wieder zur Versalzung des Bodens. Hinzu kam, dass die Addinggasterlande im Verhältnis der Polderlande sehr niedrig liegen. So floss Seewasser über das Land und durch längere Überströmung wurde das Land verdorben und da es versalzen war, nannte man es "In de Pekel".

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Pekel

Nd., mnd., nld., mnld., pekel; aengl. auch mnd. beckel u. clev. pickel, bickel "Pökel, Salzlake, Salzbrühe"



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Nachdruck der Ausgabe Norden 1879 bis 1884, Vaduz/Liechtenstein 1984, Bd. 2, S. 711


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 25.08.2011

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