Wassermühle und Wohnhaus (früher) (Süderneuland II)

Ausgewählter Flurname:

Wassermühle und Wohnhaus (früher)


Gemarkung:

Süderneuland II

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Wassermühle und Wohnhaus (früher) (Süderneuland II)


Erklärung des Flurnamens:

Südlich des Addinggaster Tiefs standen eine Wassermühle und ein Wohnhaus. Die Schöpfmühle diente zur Entwässerung des tiefliegenden Landes. Später baute man aus der Wassermühle eine Schrotmühle. Ca. 1930 wurde die Windkraft zum Aufladen von Akkumulatoren eingesetzt. Anfang der 1950er Jahre wurde das Bauwerk abgebrochen (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Mühle

"Außer im Namen "Mühlenteich" bezeichnet das Wort … immer durch Windkraft angetriebene Mühlen. Diese waren bzw. sind nicht nur Korn-, sondern auch "Wassermühlen", d. h. Mühlen, die zum Antrieb von Wasserschöpfwerken dienen bzw. dienten."



Quellen:

(1) Haddinga, Johann, Familie erinnert an die Mühle in Nadörst, in: Ostfriesischer Kurier, Jg. 2010 23. Januar, S. 6.
Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 270


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 05.09.2011

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