Falstertief (Stedesdorf)

Ausgewählter Flurname:

Falstertief


Gemarkung:

Stedesdorf

Erfassungen:

Preußische Grundsteuervermessung (ca.1870)

Falstertief (Stedesdorf)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Gewässername an der Ostgrenze der Gemeinde.
Übersetzung/Bedeutung: Das Falstertief bildet seit dem Mittelalter die
Grenze zwischen dem Amt Esens und dem Amt Wittmund und damit auch
die Ostgrenze der Gemeinde Stedesdorf.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Falster

Ursprünglich ein Gewässername, dessen Stamm "Gießen, Fließen" bedeutet.



2. tief

mnd. dêp, n., Fahrwasser, Fluß, Canal; nnd. dêp, Tief, Graben, Canal, kleiner Fluss.



Quellen:

Remmer, Arend: Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Leer 2004, S. 68
Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 1, S. 506; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 293


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 21.08.2017

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