Güstweide (Stedesdorf)

Ausgewählter Flurname:

Güstweide


Gemarkung:

Stedesdorf

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Güstweide (Stedesdorf)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück an der Nordgrenze der Gemarkung.
Übersetzung/Bedeutung: Das Flurstück gehört zur tiefliegenden Alten Marsch und kann daher nur als Grünland genutzt werden. Bedingt durch die abseitige Lage konnte es nur für Tiere nenutzt werden, die nicht gemolken
wurden.



Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Güst

güst, mnd. gust, „unfruchtbar vom Lande wie von Thieren“



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 2, S. 167


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 28.09.2017

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