Heidig (Stedesdorf)

Ausgewählter Flurname:

Heidig


Gemarkung:

Stedesdorf

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Heidig (Stedesdorf)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück östlich von Amkenhausen und nördlich des
Woldenschlootes.
Übersetzung/Bedeutung: Der Woldenschloot bildet die Grenze zwischen dem ackerfähigen Geestland im Norden und der Alten Marsch im Süden, die nur als Grünland benutzt wurde. Vermutlich wurde dieser Randbereich nicht benutzt und bildete eine Heide.





Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Heidig

Haide, mnd. heide, „Heide“; "dürres, sandiges, unfruchtbares, unbebautes, wild u. wüst liegendes, meist mit Haidekraut bewachsenes Land; ebenes, unbebautes und unfruchtbares Land“



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 56


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 07.10.2017

Projektpartner