Krummhamm (Stedesdorf)

Ausgewählter Flurname:

Krummhamm


Gemarkung:

Stedesdorf

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Krummhamm (Stedesdorf)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück an der östlichen Gemarkungsgrenze unmittelbar
am Meyenburger Tief.
Überstzung/Bedeutung: Das Meyenburger Tief bildet hier als "Falstertief"
die Grenze des Amtes Esens zum Amt Wittmund und damit auch die
mittelalterliche Gemarkungsgrenze der Gemeinde. Bedingt durch die natürlichen Mäander dieses Wasserlaufs hat das Flurstück eine krumme
Begrenzung.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. hamm

„Altfries. Substantiv hem, ham, him m. „durch Graben (und Deich) eingefriedigtes Marschland, Weide““



Quellen:

Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online- Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 33


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 30.10.2017

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