Leegehamm (Stedesdorf)

Ausgewählter Flurname:

Leegehamm


Gemarkung:

Stedesdorf

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Leegehamm (Stedesdorf)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück westlich der Kirche am Fuß des Geestsporns.
Übersetzung/Bedeutung: Es handelt sich um tiefliegende Alte Marsch, die in
der Regel im Winter unter Wasser stand und nur als Grünland benutzt
werden konnte.



Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. leeg

mnd. lêch, „niedrig, niedrig gelegen“; „bildl. niedrig, gering, schlecht“; nnd. leeg, „niedrig, niedrig od. flach liegend“



2. hamm

„Altfries. Substantiv hem, ham, him m. „durch Graben (und Deich) eingefriedigtes Marschland, Weide““



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 134
Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online- Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 33


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 11.11.2017

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