Meyenburger Tief (Stedesdorf)

Ausgewählter Flurname:

Meyenburger Tief
( Falstertief )

Gemarkung:

Stedesdorf

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Meyenburger Tief (Stedesdorf)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Natürlicher Wasserlauf an der Süd/Ostgrenze der Gemarkung.
Übersetzung/Bedeutung: Dieser Wasserlauf trägt an anderen Stellen den Namen "Falster". Die Falster stelltr die Grenze zwischen dem Amt Esens und dem Amt Wittmund dar. In der Nähe des mittelalterlichen Hofs "Meyenburg" wird das Gewässer nach diesem Hof benannt.



Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Meyenburg

Der Name wird bereits 1574 in den Weinkaufprotokollen genannt und setzt sich aus dem Rufnamen "Meyo" und dem Begriff "Burg" zusammen. Es handelt sich also um den Wohnsitz eines "Meyo".



2. Tief

mnd. dêp, n., Fahrwasser, Fluß, Canal; nnd. dêp, Tief, Graben, Canal, kleiner Fluss



Quellen:

Remmers, Ahrend: Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Leer 2004, S.150.
Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 1, S. 506; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 293


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 21.08.2017

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