Grashausland (Tergast)

Ausgewählter Flurname:

Grashausland


Gemarkung:

Tergast

Erfassungen:

Preußische Grundsteuervermessung (ca.1870)

Grashausland (Tergast)


Erklärung des Flurnamens:

Grashausland bezeichnet ein zum Grashaus gehörendes Flurstück.
Ein Grashaus war ein abgabepflichtiger Hof in meist klösterlichen Besitz, der vorwiegend Graswirtschaft, also Weidewirtschaft betrieb.
Es wurde auch Vorwerk oder Grangium genannt. [2]
Im Honartschen Register von 1668 wird diese Parzelle unter der Nr. 164 aufgeführt. [3]


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Grashaus

[1] "ein im Grünland liegender Einzelhof, zu dem viel Weideland gehört, oft urspr. im Besitz von Herrschaft, Kirche oder Kloster"



Quellen:

[1] Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 261;
[2] Deutsches Wörterbuch / von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. – Leipzig : Hirzel, 1854-, Bd. 8, Sp. 1973-1975
[3] van der Linde, Benjamin, Ortssippenbuch Tergast, Aurich 2009, Band 85, Honartsches Register S. 28


Autor(in):

Hermine und Imke Saathoff


Letzte Änderung am: 01.08.2015

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