Kipp (Tergast)

Ausgewählter Flurname:

Kipp


Gemarkung:

Tergast

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Kipp (Tergast)


Erklärung des Flurnamens:

Kipp bezeichnet ein kleines, mit Erde aufgeschüttetes Endstück.

Hier wurde die Erde aufgeschüttet, die für den Bau der Schienentrasse (um 1850) keine Verwendung fand. [2]

Im Honartschen Register von 1668 ist das Flurstück Kipp ein Teil der Parzelle Nr. 197. [3]


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Kipp

[1] mnd. kip, „der Zipfel an der Kapuze“; nnd. kip, kipp, kippe, „Spitze“; Bezeichnung für ein "Endstück, kleines Flurstück", „aber auch = „Hügel““



Quellen:

[1] Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 2, S. 465; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 219; Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 130
[2] Befragung: Herrn Paul Schirrmann
[3] Honartsches Register; StadEmd, AK Nr. 86, Nr. 34; van der Linde, Benjamin, OSB Tergast, Aurich 2009, S. 31


Autor(in):

Hermine und Imke Saathoff


Letzte Änderung am: 02.08.2015

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