Schottjer Eidel (Tjüche)

Ausgewählter Flurname:

Schottjer Eidel


Gemarkung:

Tjüche

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Schottjer Eidel (Tjüche)


Erklärung des Flurnamens:

Nördlich des Hingstlandsweges gelegenes Grundstück dessen Name darauf hindeutet, dass es früher im Besitz einer Familie aus Schott (Fam. Schönthal) war. Die Herkunft der Bezeichnung Eidel ist unklar. Evtl. kann eine Ableitung von Ethel / Adel in Betracht kommen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Ethel / Adel ?

"Das zum Richteramt, Asega, berechtigende Erbeigentum, mindestens 120, später 40 Gras". Ahd. adal, mhd. adel, afr. edel; edles Geschlecht, edler Stand, Würde; Erbgut, angestammtes Gut. Eid - Glück, Besitz, Reichtum.



Quellen:

Uphoff, Bernhard; Ostfriesische Masze und Gewichte, Aurich 1973, S. 34, 48; Holthausen, Ferdinand; Alfriesisches Wörterbuch, Heidelberg 1925, S. 22; Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd.1 S. 9-10.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 06.04.2011

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