Kolk (Upgant-Schott)

Ausgewählter Flurname:

Kolk


Gemarkung:

Upgant-Schott

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Kolk (Upgant-Schott)


Erklärung des Flurnamens:

In den Jahren 1914/15 durch Aussandungen für die Einebnung des Untergrundes zum Bau von Luftschiffhallen in Hage entstandene Wasserfläche westlich des Bahnhofes Marienhafe (Bahnkolk).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Kolk

Als Kolke werden Vertiefungen oder Löcher bezeichnet, die beim Bruch, Riss oder Überspülen eines Deiches durch einströmendes, die Erde herauswühlendes Seewasser entstehen. Aber auch als Viehtränken angelegte Wasserlöcher und mit Wasser gefüllte Sandgruben werden im norddeutschen Raum so genannt. Diese Gruben, Teiche oder Gewässer wurden früher mit dem Spaten ausgegraben, jetzt werden dafür Greif- oder Saugbagger eingesetzt.



Quellen:

Bents, Harm; Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 597.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 08.08.2011

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