Victorburer Wilde (Victorbur)

Ausgewählter Flurname:

Victorburer Wilde
( Wester Wilde )

Gemarkung:

Victorbur

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Victorburer Wilde (Victorbur)


Erklärung des Flurnamens:

Die "Victorburer Wilde" war früher eine unkultivierte Landfläche. Sie liegt nord-westlich des "Abelitz-Moordorf-Kanals" und südlich der "Upender Straße". Der Flurname wurde auch als Straßenname übernommen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Victorbur

(1) Erstmals wird Victorbur im Jahre 1251 als St. Victoris-Hofe genannt. Die Bezeichnung geht zurück auf die, dem heiligen Victor von Xanten geweihte Kirche. Das später hinzugefügte -bur steht für "Bauerschaft". Der Ortsname steht damit für die Bauerschaft, die sich der Verehrung des Heiligen Victor verschrieben hat. Bis zum 1.7.1972 war Victorbur eine selbstständige Gemeinde. Durch den Zusammenschluss der früheren Gemeinden Bedekaspel, Forlitz-Blaukirchen, Moordorf, Moorhusen, Münkeboe, Oldeborg, Theene, Uthwerdum, Victorbur und Wiegboldsbur entstand die Gemeinde Südbrookmerland. Sie liegt etwa im Mittelpunkt des Landkreises Aurich.



2. Wilde

(2) nnd. wilde, „ein Stück wild, wüst u. uncultivirt (od. unangebaut) liegendes Land“



Quellen:

(1) Siehe die unten aufgeführten Links
(2) Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 551


Links:

http://www.suedbrookmerland.de/index.php?id=68 (07.04.2018)
https://de.wikipedia.org/wiki/Victorbur (07.04.2018)

Autor(in):

Johann Dirksen
  


Letzte Änderung am: 07.04.2018

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