Hohe Acht (Warsingsfehn)

Ausgewählter Flurname:

Hohe Acht


Gemarkung:

Warsingsfehn

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Hohe Acht (Warsingsfehn)


Erklärung des Flurnamens:

Die „Hohe Acht“ ist ein Meedland, das nördlich vom Moorweg in Alt-Rorichmoor lag.
Meedland in einer Größe von acht Diematen.
Das Land lag höher als die anderen Wiesen. Selbst bei hohem Wasserstand wurde es nicht überschwemmt. Zu solchen Überschwemmungen kam es auf den umliegenden Wiesen oft, bevor das Schöpfwerk in Oldersum gebaut wurde.
Das Land gehörte um 1790 zu Jan Harms Norder halben Heerd.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hohe

mnd. hô, hôch, nnd. hoch, „hochliegend, erhöht liegend; herausgehoben, hervorgehoben, ausgezeichnet“; „Hohes Feld [..] oft Name für die „ältesten Ackerstücke“ einer Dorfflur, für die Kernflur.“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 125
Landwirt Walter Bootsmann, Warsingsfehn


Autor(in):

Badewien, Rita


Letzte Änderung am: 21.03.2015

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