Gooshamm (Westeraccum)

Ausgewählter Flurname:

Gooshamm


Gemarkung:

Westeraccum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Gooshamm (Westeraccum)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück südlich der Buterhusener Straße von Westeraccum
nach Westraccumersiel.
Übersetzung/Bedeutung: Der ostfriesische Küstenbereich ist Rastplatz
für ziehende Wildgänse, die mit Vorliebe auf den Feuchtwiesen Futter
suchen. Es muss sich bei dieser Fläche um einen bevorzugten Gänse-
rastplatz handeln.







Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Goos

mnd. gôs, f., nnd. Goos, f., Gans. – Zumeist in Namen für Gänseweiden.



2. hamm

Hammer, altfries. Substantiv hem, ham, him m., durch Graben (und Deich) eingefriedigtes Marschland, Weide.



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 121
Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online- Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 33


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 04.08.2015

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