Grot Seewen (Westeraccum)

Ausgewählter Flurname:

Grot Seewen


Gemarkung:

Westeraccum

Erfassungen:

Sonstige

Grot Seewen (Westeraccum)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück nördlich des Hofes "Altensiel".
Übersetzung/Bedeutung: Der Hof "Altensiel" mit dem Flurnamen
"Heykenburg" wurde erst in der 2. Hälfte des 17. Jhd. gegründet, nachdem
dieser Bereich durch Deichbau und Siel neu gesichert war. Zu dem Hof
gehörte die gesamte Fläche zwischen den beiden ehemaligen Außentiefs.
Das Flurstück grenzt nach Norden an den ehemaligen Lauf des Dornumer-
sieler Tiefs und liegt in seinem zentralen Bereich in der Mulde der mittel-
alterlichen "Accumme Ee". Durch diese Tieflage ist es hochwassergefährdet
und daher nur als Grünland geeignet. Der Furname erklärt sich aus der
Größe des Flurstücks in Dimat.
(700 Jahre Altensiel : Urkunden und Berichte von 1289 bis 1989 / zsgest. u. bearb. von Heyko Heyken, Hamburg, 2001)


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Grot

mnd. grôt; adj. groß, gewaltig, viel; adv. viel, sehr.



2. Seewen

mnd. seven, nnd. söfen, sieben



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 2, S. 155
Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 254


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 07.12.2015

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