Isken (Westeraccum)

Ausgewählter Flurname:

Isken


Gemarkung:

Westeraccum

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Isken (Westeraccum)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück südlich von Westeraccum.
Übersetzung/Bedeutung: Westeraccum ist eine Warftensiedlung, die auf
einer Geestinsel in der Marsch errichtet wurde. Die Marschenböden in
der Umgebung sind tiefliegende alte Marsch, die für Ackerbau ungeeignet
sind. Der Isken ist eine Fläche auf der Geestinsel, die immer ackerfähig
war. Es handelt sich also um einen alten Esch. Auf einem Teil der Fläche
ist offenbar früher Sand abgebaut worden.





Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Isken

Nebenform von „Esch“, Ischen, Ischer möglicherweise wie ies, is und iß.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 407
Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 25


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 07.09.2015

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