Schlöterei (Westeraccum)

Ausgewählter Flurname:

Schlöterei


Gemarkung:

Westeraccum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Schlöterei (Westeraccum)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalierung: Hofstelle nördlich der K 210, östlich von Westeraccum.
Übersetzung/Bedeutung: Nach den Weinkaufprotokollen existiert der Hof
als voller Herd bereits 1556 mit ständig wechselnden Besitzern. In der Papenschen Karte von 1843 erscheint zum ersten Mal der Name "Schlöterei".
Vermutlich hat zu dem Zeitpunkt jemand auf dem Hof gelebt, der Schlote
(Gräben) anlegte.
(Heyken, Heyko, Weinkaufprotokolle des Amtes Esens, Aurich 1998, S. 274. Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Leer 2004, S. 197)


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Schlöterei

Ablt. von ostfries. nd. Schlöter, eine Person, die Gräben macht.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 209


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 26.04.2017

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