Wahlstätte (Westeraccum)

Ausgewählter Flurname:

Wahlstätte


Gemarkung:

Westeraccum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Wahlstätte (Westeraccum)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Hofstätte am Wahlweg östlich von Westeraccum.
Übersetzung /Bedeutung: Der Hof "Wahlstätte" wird bereits 1556 in den Weinkaufprotokollen genannt, wurde aber erst zwischen 1806 und 1843 an dieser Stelle errichtet (Campsche und Papensche Karte). Es handelt sich um eine frühe Aussiedlung aus Westeraccum in die tiefliegende alte Marsch. Der Name leitet sich wahrscheinlich von Arend Wahle her, der den Hof vor 1700 bewirtschaftet hat. (Heyko Heyken: Die Weinkaufprotokolle des Amtes Esens, Aurich 1998, S. 285)









Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. stätte

Stäh, Städe, Stätte, Stee, Stette, mnd. stede, stidde, f., „Stelle, Platz“; nnd. stede, städe, stê,Stelle, Platz, Ort.



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 4, S. 371; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 304


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 19.11.2015

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