Mühlenwarf (Westerbur)

Ausgewählter Flurname:

Mühlenwarf


Gemarkung:

Westerbur

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Mühlenwarf (Westerbur)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Standort der Westerburer Mühle nördlich des Ortes, westlich
der K244.
Übersetzung/Bedeutung: Bereits 1670 auf der Regemortschen Karte ist
eine Windmühle nördlich von Westerbur eingetragen, allerdings östlich der
Straße direkt am Tief. Offenbar wurde der Mühlenstandort später auf die
Fläche des Westerburer Neulands verlagert. Es handelt sich nicht um eine
"Warft", sondern lediglich um das Baugrundstück der Mühle.





Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Warf

dann bes. die Stätte für (landwirthschaftliche) Gebäude oder Platz zum Hausbau; überh. jede Hofstätte, bes. eine eingezäunte, sie sei bebaut od. nicht, deren es mehrere bei einem Gute geben kann.



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 5, S. 790; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 513


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 14.11.2017

Projektpartner