Fettpott (Westermarsch I)

Ausgewählter Flurname:

Fettpott


Gemarkung:

Westermarsch I

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Fettpott (Westermarsch I)


Erklärung des Flurnamens:

Ein Stück Land mit schwerem Kleiboden südlich des Widderweges. Auf der alten Landseite von Westermarsch I ist der Boden am schwärzesten, besonders in der Gegend um Hof Langhaus. Nach der südlichen Seite hin wird der Boden sandiger und hellfarben (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Fett

fet, "Fett, Schmiere; auch das Nahrhafte u. Beste"



2. Pott

Topf; "Pott" hat in vielen Flurnamen die Bedeutung von "dobbe" oder "dob" (Grube, Loch, Vertiefung, Sumpf)



Quellen:

Doornkaat Koolmanm Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Nachdruck der Ausgabe Norden 1879 bis 1884, Wiesbaden 1971, Bd. 1, S. 473
Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 749, Bd. 1, S. 302
(1) Fridrich Arends, Ostfriesland und Jever in geographischer, statistischer und besonders landwirtschaftlicher Hinsicht. Unveränderter Nachdruck der Ausgaben Emden 1818, Bd. 1, S. 424.


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 28.07.2011

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