Fiev Dimt an d

Ausgewählter Flurname:

Fiev Dimt an d' Höchte


Gemarkung:

Westermarsch I

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Fiev Dimt an d' Höchte (Westermarsch I)


Erklärung des Flurnamens:

Größenbezeichnung eines Flurstückes von fünf Diemat an einer Anhöhe oder Warf, auf der einst das Bauerngeschlecht Ulferts einen Hof besaß.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Fiev

fif, fife, „fünf, fünfe“



2. Dimt

Diemath; "uraltes friesisches Landesmass von (jetzt) 400 Quadratruthen rheinl."; "das Gemähte von einem Tage (bz. das, was ein guter Arbeiter an einem Tage mähet)"



3. Höchte

auch: Hög, Högt, Högte, "Höhe, Anhöhe, Hügel"



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, hier Nachdruck 1979, Bd. 1, S. 475
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 114; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 297
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 126; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 96


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 26.07.2011

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