Kolk (Westermarsch I)

Ausgewählter Flurname:

Kolk


Gemarkung:

Westermarsch I

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Kolk (Westermarsch I)


Erklärung des Flurnamens:

Heute ein Teich am Hohen Weg, der als Kolk bei einem Deichdurchbruch entstanden ist.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Kolk

mnd. kolk, kulk, "Vertiefung, Grube"; "teichähnliches Erdloch, das beim Durchbruch eines Deiches durch das einströmende und die Erde herauswühlende Seewasser entsteht"



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 131; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 321; HWO


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 27.07.2011

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