Kolk (Westermarsch I)

Ausgewählter Flurname:

Kolk


Gemarkung:

Westermarsch I

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Kolk (Westermarsch I)


Erklärung des Flurnamens:

Heute ein Teich, der als Kolk durch eine Sturmflut einstanden ist, nordwestlich von Westermarscherloog.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Kolk

mnd. kolk, kulk, "Vertiefung Grube"; "teichähnliches Erdloch, das beim Durchbruch eines Deiches durch das einströmende und die Erde herauswühlende Seewasser entsteht"



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung.Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 131; Doornkaat Koolmanm Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 321; HWO.


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 27.07.2011

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