Quekenbuscher Land (Westermarsch I)

Ausgewählter Flurname:

Quekenbuscher Land


Gemarkung:

Westermarsch I

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Quekenbuscher Land (Westermarsch I)


Erklärung des Flurnamens:

Quekenbuscher Land bezeichnet ein Flurstück östlich der Buschhauser Drift mit einer Neuanpflanzung von Gehölzen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Queken

kwäken, kweken, "züchten, ziehen, an- und aufziehen, gross ziehen, bauen, fortpflanzen"



2. Busch

mnd. busch, „Busch, Gebüsch, Gehölz; Wildnis, unwegsames Land“; nnd. Busch, „Busch; Gebüsch; kleineres Gehölz“



3. Land

mnd. lant, n., nnd. Land, n., „Land“. – „Meint im allgemeinen Ackerland, nicht Grünland.“



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Nachdruck der Ausgabe Norden 1879 bis 1884, Vaduz/Liechtenstein 1984, Bd. 2, S. 426
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 113
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 134


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 24.06.2017

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