Ruug Veer (Westermarsch I)

Ausgewählter Flurname:

Ruug Veer


Gemarkung:

Westermarsch I

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Ruug Veer (Westermarsch I)


Erklärung des Flurnamens:

Bezeichnung eines Flurstückes in der Größe von vier Diemat, das mit minderwertigem und hartem Gras bewachsen ist und nördlich des Funkstellentogs liegt.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. ruug

afries. rūch, „rauh“; mnd. ru, ruwe, „rauh“, nnd. rûg, „rauh, zottig, unordentlich, wild“



Quellen:

Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online-Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 76; Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 3, S. 517; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 63


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 13.07.2017

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