Siel (Westermarsch I)

Ausgewählter Flurname:

Siel


Gemarkung:

Westermarsch I

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Siel (Westermarsch I)


Erklärung des Flurnamens:

Das Gastmarschersiel Nr. 3 befand sich von 1582-1929 hier am Langhauser Tief. 1758 wurde das Siel massiv in Stein mit einer beschrifteten Sandsteintafel erbaut, welche heute noch erhalten ist (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Siel

(2) mnd. sîl, m., „Siel, Vorrichtung, um Waßer zu stauen oder durchzulaßen, Schleuse“; nnd. sîl, „grössere od. kleinere mit Thüren od. einem sonstigen Verschluss versehene Schleuse zum Durchlassen od. Abfliessen des Binnenwassers“



Quellen:

(1) StAA Rep. 244, B Nr. 3180 u. Nr. 2889.
(2) Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 4, S. 206; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 182


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 08.07.2017

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