Das Huck (Westermarsch II)

Ausgewählter Flurname:

Das Huck


Gemarkung:

Westermarsch II

Erfassungen:

Sonstiges

Das Huck (Westermarsch II)


Erklärung des Flurnamens:

An der äußersten Westecke der Westermarsch lag dieser Hof mit 40 1/2 Diemat, dem nach den Sturmfluten 1717 und 1720 10 Diemat ausgedeicht werden mussten. Die Lande werden nach und nach verkauft. Der größte Teil kommt an Hof Waterwarf. Dann wird auch das Hofgebäude, dessen Giebel fast am Deich stand, abgebrochen und an dessen Stelle ein Bummert gebaut, der aber 1980 auch abgebrochen wird. Heute steht hier ein Neubau (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Huck

1. hôk "Spitze (Landspitze, Landzunge), Ecke, Winkel, Richtung, Gegend etc." 2. hûk "ist jedenfalls mit hôk (Ecke, Spitze etc.) u. huke, huken einerlei Ursprungs, da es entweder die Bedtg.: Spitze, spitzes, etc. od. Ausbiegung, rundliche Erhabenheit, Beule, Höcker etc. hat."



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Nachdruck der Ausgabe Norden 1879 bis 1884, Vaduz/Liechtenstein 1984, Bd. 2, S. 112
(1) Schreiber, Gretje, Die Höfe in der Westermarsch, in: Heim und Herd 24.April 2010, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 5, S. 20.


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 05.08.2011

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