Beim Hilgenkamp (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Beim Hilgenkamp
( Hinter der Soorgast )

Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Beim Hilgenkamp (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Flur im Winkel von Klinger - und Surgaster Weg.
Übersetzung / Bedeutung:
Hilgenkamp, denkbar als Liegenschaft, die zum Unterhalt der kirchlichen Gebäude dient, überhaupt der Kirche gehört.
Geschichtliches:
Kirchspiel Wiesede 1435 genannt.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hilgen

mnd. hillich, nnd. hillig, „heilig“, „als flektiertes BW Hilligen- oft verkürzt zu Hillen-„



2. Kamp

mnd. kamp, m., „Landstück, insbes. eingefriedigtes Stück Landes, Weide- oder Ackerland, auch gehegtes Waldstück, [...] im allg. als Privatbesitz, [...] Feldstück von bestimmter, doch nicht festgelegter Größe“; nnd. Kamp, m., „ein mit einer Hecke oder mit einem Graben eingehegtes Stück Land, gleich viel, ob es Ackerland, oder Wiese, oder Waldbestand ist“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 125
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 129
Friedländer, Ernst (Hrsg.), Ostfriesisches Urkundenbuch, Bd. 2, Emden 1881


Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 13.03.2017

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