Düvelshörner Weg (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Düvelshörner Weg


Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Sonstiges

Düvelshörner Weg (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Weg durch das Randgebiet des ostfriesischen Zentralhochmoores, das hier von Nordwesten (Upschört) an die Gemarkung heranragte.
Übersetzung / Bedeutung:
Weg durch die Teufelsgegend, durch das unberechenbare Moor.
Geschichtliches:
Der Weg führt durch die Fluren Am Düvelshörn, Gemarkung Wiesedermeer und Düvelshörn, Gemarkung Wiesede. Weg von Upschört nach Wiesedermeer in west-östlicher Richtung. In nord-südlicher Richtung wurde dieser Weg zur Erschließung des Marcardsmoorer Hochmoores angelegt.

Sonstiges: S=amtliche Bezeichnung 1977


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Düvel

mnd. duvel, nnd. Düwel, Döwel, Deuwel, m., „Teufel“; „Hinweis auf „schauerlichen, unheimlichen, verrufenen Ort".“



2. Hörn

mnd. hōrn, n., „spitz zulaufendes, keilförmiges Landstück“, „Winkel, Ecke, Biegung“; nnd. Horn, n., „in Flurn. „Ecke, Winkel“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 116
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 127


Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 13.12.2016

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