Gaster Weg (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Gaster Weg
( Reepsholter Heerweg, Heseler Straße )

Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Sonstiges

Gaster Weg (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Weg von Wiesede nach Hesel durch die Große Gaste
Übersetzung / Bedeutung:
Weg durch die Anbaufläche / Ackerflur des Dorfes.
Geschichtliches:
Der Gaster Weg findet Anschluss an die alten Heerwege nach Jever und Wittmund/Aurich. Die Wallhecken, die die Felder der Wieseder Großen Gaste am Gaster Weg heute umfassen, entstanden in der Zeit der Feldmarkenteilung (zweite Hälfte 19. Jahrhundert).

Sonstiges: S=amtliche Bezeichnung 1977


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Gaste

afries. gāst, gēst f., „Geest“; mnd. gêst, gast, f., „das hohe trockene Land im Gegensatz zu den Marschniederungen“. – „Oft in Namen für den Altacker eines Dorfes."



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 2, S. 83; Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online-Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 26; Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 120


Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 15.01.2017

Projektpartner