Gaster Weg (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Gaster Weg


Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Befragung

Gaster Weg (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Weg durch den nördlichen Bereich der Wieseder Großen Gaste.
Übersetzung / Bedeutung:
Weg durch die Anbaufläche / Ackerflur
Geschichtliches:
Der Weg entstand in der Mitte des 19. Jahrhundert im Rahmen der Verkoppelung der Gasten. Die Wallhecken, die die Felder der Wieseder Großen Gaste heute umfassen, entstanden in der Zeit der Feldmarkenteilung (zweite Hälfte 19. Jahrhundert).

Sonstiges: (Amtl.Str.V)


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Gaste

afries. gāst, gēst f., „Geest“; mnd. gêst, gast, f., „das hohe trockene Land im Gegensatz zu den Marschniederungen“. – „Oft in Namen für den Altacker eines Dorfes."



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 2, S. 83; Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online-Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 26; Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 120


Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 15.01.2017

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