Goldhörgen (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Goldhörgen
( Geele Hörgen, Die Geelehörgen, Geelehörgen )

Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Goldhörgen (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Flurstück am Wieseder/Reepsholter Tief.
Übersetzung / Bedeutung:
Hörgen: vermutl. Hörn, goldenes Hörn.
Vermutlich ein Übertragungsfehler. Nach einer Befragung trifft die Bezeichnung Hörn zu.
Geschichtliches:
Der Name kann auf Bodenverhältnisse, (gelber) Sand im Untergrund der Flur, hinweisen.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Gold

mnd. golt, n., nnd. Gold, n., „Gold“; „Hinweis auf guten, fetten Boden, auf besonders ertragreiche Weidegründe, aber auch, ironisch, auf besonders minderwertigen Boden; auf Bodenfärbung.“



2. Hörgen

mnd. hōrn, n., „spitz zulaufendes, keilförmiges Landstück“, „Winkel, Ecke, Biegung“; nnd. Horn, n., „in Flurn. „Ecke, Winkel“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 121
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 127
G. Nannen, Wiesede, Befragung 2007


Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 15.01.2017

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