Hopelser Weg (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Hopelser Weg
( Martensweg )

Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Hopelser Weg (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Der Weg endet heute am Karl-Georgs-Forst.
Übersetzung / Bedeutung:
Hopels: alte Klosterstätte und Forst, Kolonie. Klosterstätte Hopels, ca. 1204-1528, Kolonie Hopels, gegr. 1766.
Geschichtliches:
Wegführung in Richtung Hopels. Er geht über in den Schmuggelweg. Diese Wegführung ist durch die Feldmarkenteilung sowie der Anlage des Karl-Georgs-Forstes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts weitgehend verschwunden.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hopels

"Das Bestimmungswort dieses alten Namens kann zu ostfries.-mnd. hôplant "festes Landstück im Moor" gestellt werden; vgl. ae. hop "eingefriedetes Land in einem Sumpfgebiet", das in ne. hope erhalten ist, und das Flurnamenelement Hop "kleiner Hügel" im Landkreis Celle, mnd. -hop "Stelle, wo sich etwas zusammenfindet" (in Siedlungsnamen), alles Nebenformen zu nhd. Haufen. In Verbindung mit dem Grundwort Loh ergibt sich die Bedeutung "Wald bei der Einfriedung" oder "Hügelwald"."



Quellen:

Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 108, 109


Links:

http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Marx.pdf (20.03.2017)

Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 20.03.2017

Projektpartner