Priemelsfehn (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Priemelsfehn


Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Befragung

Priemelsfehn (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Flur östlich des Dorfes am Wieseder/Reepsholter Tief.
Übersetzung / Bedeutung:
Ansiedlung benannt nach August Priemel. August Priemel war um 1900 Wärter der Brücken über den Ems-Jade-Kanal zwischen der Schleuse Wiesede und der Kanalbrücke Reepsholt.
Kein echtes Fehn, da zwar ein Kanal, aber keine Fehnsiedlung, traditionell verbunden mit Moorabbau, vorhanden ist.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Fehn

„Altfries. fane, fān, fēn m. n. bedeutet „Moor, Moorland““; „eine planmäßig angelegte Moorcolonie mit Torfgräbereien, u. […] einem schiffbaren Kanal.“



Quellen:

Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online-Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 20; Stürenburg, Cirk Heinrich, Ostfriesisches Wörterbuch, Nachdruck der Ausgabe Aurich 1857, Leer 1996, S. 52


Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 23.09.2017

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