Quekböme (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Quekböme


Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Quekböme (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Flur im Osten der Gemarkung an der Heseler Straße.
Übersetzung / Bedeutung:
Quecke: Begleitpflanze auf Ackerfluren.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Quek

Queek(en), niederd., Quecke (bot.: Agropyron repens, Gemeine Quecke). Name von queck, quick, zählebig. Mehrjähriges Staudengras, gilt wegen seiner starken und tiefen Wurzelsprosse als das Ackerunkraut schlechthin. Die Quecke fand früher als Kaffee-Ersatz und zur Sirup- und Alkoholgewinnung Verwendung.



2. Böme

niederd., nfries. bâm, bôm, Boden, auf dem Grund.



Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 20.04.2009

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