Südlich vom Reepsholter Weg (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Südlich vom Reepsholter Weg
( Tüschen de Hullen, Gaste Südseite )

Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Südlich vom Reepsholter Weg (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Sammelbezeichnung für die südlich vom Reepsholter Weg liegenden Ackerfluren der Wieseder Großen Gaste.
Übersetzung / Bedeutung:
Lagebezeichnung für ein zusammenhängendes Flurgebiet.
Zu Reepsholt als Kirchort für Wiesede besteht seit dem Mittelalter eine enge Verbindung.
Geschichtliches:
Reepsholter Weg, Kirchweg von Wiesede nach Hesel / Reepsholt. Anschluss an die alten Heerwege nach Jever und Wittmund/Aurich. Der Weg führt durch die Fluren der Großen Gaste, auf die sich dieser Name bezieht.

Sonstiges: Sammelbezeichnung für mehrere Flurstücke.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Reepsholt

"Reepsholt taucht erstmalig 983 in Urkunden als „Hripesholt“ auf. Später gab es eine Reihe von Namensänderungen: „Ripesholt“ (1100), „Repesholte“ (1202), „Repsholt“ (1719) und schließlich Reepsholt (1825). Der Ortsname lässt sich herleiten von ostfr.-nd. „ripe“ (rîp), was soviel wie Rand bedeutet. Somit lässt er sich mit „Wald am Rand oder Ufer“ beschreiben."



Quellen:

Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 35


Links:

http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Reepsholt.pdf (20.11.2016)

Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 29.10.2017

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