SanddŁnen (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Sanddünen


Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

SanddŁnen (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Flur in Upschört westseits der L 34.
Übersetzung / Bedeutung:
Gebiet mit sandigem Charakter.
Ursprung: nacheiszeitliche Sandverwehungen. In Ostfriesland ließ sich eine Flugsandbewegung und Dünenbildung bis 8.300 v. Chr. nachweisen.
Geschichtliches:
Sanddünengebiet in Upschört südlich der K 50. Die Dünen erreichten ursprünglich eine Höhe von 7,3 m über NN. Sie sind zur Verwendung als Bausand teilweise großflächig abgetragen worden.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Sand

ahd. sant, kleinkörnige Kieselerde, Sand- oder Geestboden.



2. Düne

niederd., niederl. duin. Begriff mit indogerm. Wurzel (dheu) im Sinne von schütteln, stieben, vom Wind aufgeschütteltes.



Quellen:

Behre, K. - E., in: Behre/van Lengen (Hrsg.), Aurich 1995, S. 8.


Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 20.04.2009

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