Sieben Acker und sieben Enden (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Sieben Acker und sieben Enden


Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Sieben Acker und sieben Enden (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Flur an der Gemarkung Hesel am Ende des Gaster Wegs.
Übersetzung / Bedeutung:
Flur mit vielen Ecken.
Geschichtliches:
Von der Form der Ackerflur durch Überschneidung mit anderen Fluren hergeleiteter Name, wobei sieben als symbolische Zahl für viel/mehrfach gedeutet werden kann.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Acker

mnd. acker, m., n., „Acker, Ackerland, beackertes Land, die gesamte Anbaufläche, das anbaufähige Land eines Besitzers, Ackerstück, Feldstück; auch als Feldmaß"; nnd. Acker, m., „Acker, bebautes Feld“, „Urspr. etwa = "Streifenparzelle, einzelne Parzelle in einem Gewann"; „häufig im Plural, dann in der Regel den ältesten Teil der Ackerflur signalisierend, die sog. Kernflur"



2. Enden

Plural von "Ende": mnd. ende, m., n., nnd. Ende, 1. „Endstück“; 2. „abgelegenes Flurstück“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 108
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 117


Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 26.10.2017

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