Todtenhof (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Todtenhof


Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Preußische Grundsteuervermessung (ca.1870)

Todtenhof (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Im Schnittpunkt L 34 / Einmündung Heseler Straße.
Übersetzung / Bedeutung:
Begräbnisstätte.
Geschichtliches:
Der bei der Feldmarkenteilung zum Friedhof reservierter Keil an der Heseler Straße. Als solchen nicht genutzt, da ein Friedhof an anderer Stelle ausgewiesen wurde.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hof

mnd. hof, m. u. n., 1. „Hof, der (meist umschloßene) Raum neben einem Gebäude oder um dasselbe“; „Hof einer Kirche“; „bes. der mit (Obst)-bäumen bepflanzte Raum neben dem Hause“; „Wohnsitz“. 2. „Gerichtshof“. 3. „Bauernhof“; nnd. hof, „Hof, eingefriedigter und geschlossener Raum, Garten, ländliche Besitzung od. Wohnung, Gehöfte“ - Der eingefriedete Raum eines Hofes, auf dem die Gebäude stehen; im erweiterten Sinn: die ganze Hofstelle mit allen Liegenschaften und Rechten.



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 2, S. 310, 311; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 91; Niekerken, Walter, Das Feld und seine Bestellung im Niederdeutschen, Hamburg 1935, S. 4


Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 29.10.2017

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