Wieseder Forstweg (Wiesede)

Ausgewählter Flurname:

Wieseder Forstweg
( Lütetsburger Allee )

Gemarkung:

Wiesede

Erfassungen:

Befragung

Wieseder Forstweg (Wiesede)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung:
Weg vom Friedeburger Heerweg (B 436) in den Karl-Georgs-Forst und zum Forsthaus.
Übersetzung / Bedeutung:
Weg von Wiesede in den Forst.
Geschichtliches:
Forst angelegt um 1880, benannt nach Karl-Georg Graf von Wedel. Bezeichnung für den Weg auch Lütetsburger Allee (nach Häuptling Lütet Manninga, Lütetsburg bei Hage).


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Wiesede [1]

Wis-(ithi): Wies, Wisa, afries., Moor, Morast, Sumpf- Niederungsland; mnd. wisch, in der Bedeutung von Wiese, feuchte Niederung. (Wis)-ithi, -ede: in der Bedeutung von reich an etwas (an Niederungsland, Moor).



2. Wiesede [2]

Ortschaft in der Gemeinde Friedeburg (nach der Gebietsreform 1972), Lkr. Wittmund. Ursprung: mittelalterliches Geestdorf.



3. Forst

mhd. forster; lat. foris, forestis; staatlicher, dem Herrscher vorbehaltener Wald im Gegensatz zum bäuerlichen Wald.



4. Weg

ahd. wec, sich bewegen; Adverb: weg, entfernt, fortbewegen.



Autor(in):

Christa Herzog
  


Letzte Änderung am: 20.04.2009

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